Die Top 10 der Todesursachen in Deutschland

Die Top 10 der Todesursachen in Deutschland

Was sind die häufigsten Todesursachen in Deutschland?

Die häufigsten Todesursachen in Deutschland sind mit deutlichem Vorsprung Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hierbei mit 77.369 Todesfällen im Jahre 2007 die häufigste Todesursache in Deutschland ist die chronisch ischämische Herzerkrankung, eine Erkrankung der Herzkranzgefäße. Bei der chronisch ischämischen Herzerkrankung ist die Durchblutung des Herzens durch artheriosklerotische Veränderungen beeinträchtigt. Die Erkrankung verläuft chronisch.
An zweiter Stelle der häufigsten Todesursachen folgt der akute Myokardinfarkt- der akute Herzinfarkt.
Auch an dritter Stelle steht mit der Herzinsuffizienz eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Die Herzinsuffizienz ist die krankhafte Unfähigkeit des Herzens, die benötigte Blutmenge ohne Druckanstieg in den Herzvorhöfen zu fördern.
An vierter Stelle der häufigsten Todesursachen in Deutschland steht mit der bösartigen Neubildung der Lunge und der Bronchien die erste Krebserkrankung. Der Großteil der Lungen- und Bronchialkarzinome wird durch das Rauchen verursacht.
Auf Platz fünf folgt der akute Schlaganfall.
Die sechsthäufigste Todesursache in Deutschland besteht in „sonstigen chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen“. Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen sind durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot gekennzeichnet. Sie treten vor allem bei Rauchern auf.
Die siebthäufigste Todesursache ist die Pneumonie (Lungenentzündung).
Auf Platz acht folgt die hypertensive Herzerkrankung, eine Erkrankung des Herzmuskels durch chronischen Bluthochdruck.
Platz neun belegt die bösartige Neubildung des Dickdarms.
Auf Platz zehn steht die bösartige Neubildung der Brustdrüse

Welche Schlüsse lassen sich ziehen?

Es ist auffällig, dass die Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit großem Abstand noch vor den Krebserkrankungen für die meisten Todesfälle verantwortlich sind. Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich auf eine „ungesunde Lebensweise“ zurückführen. An dieser Stelle wäre leicht entgegenzuwirken. Auch die Lungenerkrankungen ließen sich durch das Vermeiden des Rauchens deutlich reduzieren.

Wie viel Körperfett ist normal?

Körperfett im richtigen Maß ist einer der Schlüssel für ein gesundes Leben und wird daher von vielen Menschen auf unterschiedlichen Wegen gemessen.

Messmethoden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Körperfettanteil zu bestimmen, die unterschiedlich präzise sind. Zu den beliebtesten Methoden zählt die Körperfettwaage, die allerdings nur sehr ungenaue Werte liefert. Auch der Bauchumfang kann als Indikator verwendet werden. Nicht zuletzt existiert die Caliper-Methode, die häufig in Fitnessstudios oder professioneller Ernährungs- und Gesundheitsberatung Anwendung findet.

Zu viel

Ein zu hoher Körperfettanteil wird mit vielen Erkrankungen und Beschwerden, von Herzerkrankungen bis hin zu Gelenkproblemen, in Verbindung gebracht. Wann er zu hoch ist, hängt von Geschlecht und Alter ab. Naturgemäß haben Frauen einen deutlich höheren Anteil als Männer und alte Menschen einen höheren als junge. Auch Sportler weisen teilweise sehr niedrige Körperfettanteile auf, ohne dass diese einen Krankheitswert haben. Ein Wert von über 42% bei Frauen und über 30% bei Männern darf generell als zu hoch angenommen werden.

Zu wenig

Auch ein zu geringer Körperfettanteil kann gefährlich werden. Unfruchtbarkeit, Unterkühlung, Krankheitsanfälligkeit, Haarausfall und sogar Organschäden können die Folge sein. Ist das Speicher- und Bindegewebsfett bereits aufgebraucht, wird das Baufett des Körpers angegriffen. Dieses sorgt für eine stabile Lage der inneren Organe und ist daher lebenswichtig. Ein Körperfettanteil von 5% bei Männern und 13% bei Frauen sollte daher keinesfalls unterschritten werden.

Glycoprotein/Glykoproteine

Glykoproteine – was ist das und welche Aufgaben haben sie im Körper

Bei einem Glykoprotein handelt es sich um eine Verbindung zwischen einem Protein und mindestens einer Kohlenhydrat- beziehungsweise Zuckergruppe, häufig auch mehreren dieser Kohlenhydrat- beziehungsweise Zuckergruppen. Bei dieser Verbindung zwischen dem Protein und der Kohlenhydratgruppe handelt es sich um eine sogenannte kovalente Bindung. Eine kovalente Bindung ist in den meisten Fällen eine zwischen den Atomen von Nichtmetallen. Diese Verbindung zwischen einem Protein und Kohlenhydratgruppen wird auch als Glykosylierung bezeichnet, was übersetzt Anlagerung von Zuckern heißt.

Aufgaben im Körper

Gklykoproteine haben im Körper viele unterschiedliche Aufgaben. Viele davon sind Strukturbestandteile der Zellmembranen. Andere dienen der Interaktion der Zellen miteinander. Ein Glykoprotein kann auch ein Bestandteil von Schleim sein, der beispielsweise als Gleitmittel benötigt wird. Andere Glykoproteine erfüllen ihre Aufgabe als Bestandteile des Immunsystems oder gehören zu den Hormonen. Glykoproteine in Form von Membramproteinen kommen in Pflanzen in größeren Mengen vor als in Tieren. Glykoproteine als Bestandteile des Immunsystems wiederum sind besonders oft in Säugetieren zu finden.

Bildung im Körper

Es gibt verschiedene Möglichkeiten in Organismen, wie und wo sich Glykoproteine bilden können. Dazu gehören die nichtribosomale Peptidsynthese, die O-Glykosylierung im Golgi-Apparat sowie die N-Glykosylierung im Endoplasmatischen Retikulum (abgekürzt auch ER genannt).

Kaliummangel erkennen

Symptome bei einem Kaliummangel

Es gibt verschiedene Gründe, warum es zu einem Kaliummangel kommen kann. Die Symptome, die darauf schließen lassen, dass im Körper ein Kaliummangel herrscht, können sich unterschiedlich stark auswirken und bei einem starken Kaliummangel sogar lebensbedrohlich werden. Dabei handelt es sich in erster Linie um Schwäche der Muskulatur bis hin zu Lähmungserscheinungen, Verstopfung bis hin zur gefährlichen Darmlähmung sowie Herzrhythmusstörungen. Die Auswirkungen eines Kaliummangels auf die Herzfunktion können so gravierend werden, dass es zu Vorhofflimmern, Kammerflimmern bis hin zum tödlich endenden Herzstillstand kommen kann.

Wie kann ein Kaliummangel entstehen?

Abgesehen von einer Ernährung, die den Körper mit zu wenig Kalium versorgt, entsteht ein Kaliummangel im Körper meistens durch einen übermäßigen Wasserverlust. Das kann bei bestimmten Erkrankungen in Form von Erbrechen und Durchfall geschehen. Ein anderer Grund können Medikamente sein, die zu viel Wasser aus dem Körper ziehen. Dazu gehören Entwässerungsmittel oder Abführmittel. Sehr selten kann auch eine Bariumvergiftung der Grund sein, und zwar beim Kontakt am Arbeitsplatz in manchen Industriezweigen.

Kaliummangel und Ernährung

Wenn Sie sich ausgewogen ernähren, wird es unter normalen Umständen nicht zu einem Kaliummangel kommen. Obst, Gemüse, Fleisch, Milch und Vollkornprodukte enthalten genug Kalium, um Ihren Körper ausreichend zu versorgen. Übertreiben Sie nicht mit Cola, Kaffee oder Speisen, die übermäßig viel Glucose enthalten. Im Falle von sehr starkem Erbrechen oder Durchfall und den oben genannten Symptomen kann es erforderlich sein, durch einen Arzt oder in einer Klinik dem Kaliummangel mit einer Kaliuminfusion zu begegnen.

Das beste Bauchworkout für Anfänger

Das beste Bauchworkout für Anfänger

Ein flacher und gut durchtrainierter Bauch kann sich sehen lassen. Doch der Weg zum begehrten Ziel erfordert ein hohes Maß an Disziplin und Einsatzbereitschaft. Eine gesunde Ernährung, um eine schlanke Linie einzuhalten, ist nur eine Grundvoraussetzung. Den richtigen Feinschliff der Muskulatur garantiert nur ein klar strukturiertes Workout. Für den Einstieg genügen bereits sehr einfache Trainingseinheiten.

Der Klassiker: Crunches

Sit-ups richten sich primär an die gerade und innere Bauchmuskulatur. Auf dem Boden in Rückenlage werden die Beine gebeugt, während die Füße gerade aufliegen. Mit verschränkten Armen hinter dem Kopf und dem Blick hin zum Bauchnabel wird der Oberkörper langsam angehoben. Diese Position mehrere Sekunden halten und dann den Körper wieder in die Ursprungsstellung führen. Die Spannung des Bauches darf dabei jedoch nicht verloren gehen.

Side-to-Side-Crunch

Gewöhnliche Crunches sind effektiv, vernachlässigen aber die schrägen Bauchmuskeln. Seitliche Crunches setzen genau hier an. Dafür ist keine besondere Ausrüstung vonnöten. Je nach Ausrichtung steht die linke oder rechte Seite im Fokus. Auf dem Rücken liegend wird das rechte Bein über das linke Bein im angewinkelten Zustand geführt und abgesetzt. Der Rücken bleibt weiterhin in Kontakt mit dem Boden. Die Arme befinden sich verschränkt hinter dem Kopf. Beim Anheben des Oberkörpers sollen Ellenbogen und Knie sich möglichst nahe kommen. Nach Vollenden mehrerer Side-Crunches einfach noch einmal die Trainingseinheit spiegelverkehrt ausführen.

Knieheben für den Unterbauch

Diese Übung dient der Stärkung des unteren, geraden Bauchmuskels. Hier kommt die Ausgangsstellung des klassischen Crunch-Trainings erneut zur Anwendung. Allerdings liegen die Arme nun flach und zusammen mit den Händen auf Höhe des Gesäßes am Boden. Nun werden die Knie fließend und gemächlich zum Brustkorb angezogen und im Anschluss wieder langsam abgesenkt.

Wenn der Magen den Aufstand probt

Wenn der Magen den Aufstand probt

Der menschliche Magen muss viel wegstecken. Gerät das körperliche oder mentale Gleichgewicht ins Wanken, bekommt das Verdauungsorgan dies meist zuerst zu spüren. Anhand der zahlreichen Ursachen ist oft nicht sofort klar, warum der Magen rebelliert.

Unverträglichkeit mit bestimmten Nahrungsmitteln

Im Laufe ihres Lebens entwickeln viele Menschen Nahrungsmittelallergien. Ein sehr bekannter Vertreter, die Laktoseintoleranz, führt zu starken Blähungen und Bauchkrämpfen. Das Enzym Laktase fehlt im Verdauungstrakt oder ist nur in zu geringer Anzahl vorhanden. Dadurch bleibt der Milchzucker aus Milchprodukten liegen und gelangt nicht in den Blutkreislauf. Gegen viele Allergien gibt es zuverlässige Tests. Auf Anfragen helfen Allgemeinärzte in aller Regel weiter.

Faktor Stress

Stress ist eine gewaltige Belastung für den Körper. Ein Übermaß an Arbeit und Krach mit der Verwandtschaft, Lebenspartnern oder Freunden kann das Fass zum Überlaufen bringen. Die Ausschüttung von Kortisol und Adrenalin sind die Folge. Als unbeabsichtigter Nebeneffekt setzen die Stresshormone den Magen unter Druck. Dies kann zu schmerzenden Empfindungen im Bauchbereich führen.

Falsche Ernährung

Neben einer ausgewogenen Ernährung, die nicht zu viel Fett und Zucker enthält, spielt auch die Zeit ein wesentlicher Faktor. Aus Zeitgründen Mahlzeiten in Eile zu vertilgen, kann die Magenwand stark reizen. Eine Überproduktion an Verdauungssäuren führt schließlich zu einem sauren Magen. Zu aggressives Essen mit scharfen Gewürzen oder sauren Früchten bekommt dem Magen ebenfalls schlecht. Auch starker Alkohol- und Nikotinkonsum üben einen schädlichen Einfluss auf die Magengesundheit aus.

Infektionen und Geschwüre

Eine Magenschleimhautentzündung kann akut oder chronisch verlaufen. Helicobacter-pylori nennt sich der bakterielle Erreger, der die schützende Isolierung des Magens angreift. Im schlimmsten Fall kommt es zu Blutungen und Mangelversorgung bestimmter Vitamine aufgrund der krankhaften Entzündung. Als langfristige Folge eines chronischen Befalls kann sich ein Magengeschwür bilden. Diese bleiben lange Zeit unbemerkt und äußern erst in späteren Stadien starke Beschwerden. Akute Fälle treten dagegen sehr deutlich mit brennenden Schmerzen und Übelkeit hervor.

Müdigkeit effektiv bekämpfen

Müdigkeit effektiv bekämpfen

Nach einer unruhigen Nacht fällt es schwer, hochmotiviert in den nächsten Tag zu starten. Der Schlaf ist die Achillesverse des Menschen. Ohne eine gesunde Bettruhe fällt die Leistungsbereitschaft ab und der Körper leidet. Doch Müdigkeitsanfälle am helllichten Tag lassen sich in vielen Fällen leicht beheben.

Powernapping

Jeder erlebt ein oder zwei Phasen der Abgeschlagenheit am Tag. Üblicherweise stellt sich die erste alltägliche Müdigkeit gegen Mittag ein. Ein rasches Mahl auf dem Arbeitsplatz lässt kaum Raum für Erholung, bis wieder volle Leistung gefordert wird. Ein kurzer Tagschlaf, der auch als Powernap bekannt ist, löst das Problem und füllt die Körperzellen mit neuer Energie. Richtig einzuschlafen ist überhaupt nicht notwendig. Geschlossene Augen und Entspannung in einer ruhigen Umgebung genügen. Bereits nach 15 Minuten weicht das Gefühl der Müdigkeit und macht so Platz für einen aktiven Nachmittag.

Kalte Dusche

Eisiges Wasser gehört gewiss zu den unangenehmen, aber gleichzeitig auch schnellsten Lösungen gegen Müdigkeit. Durch die überraschende Kälte ziehen sich Blutgefäße zusammen. Der abrupte Temperaturwechsel sendet unmissverständliche Reize ans Nervenzentrum. Dieses reagiert sofort und vertreibt Schläfrigkeit binnen Sekunden.

Den Körper in Bewegung halten

Ein ausreichendes Maß an Bewegung ist die Grundlage für einen genesenden Schlaf. Nur wenn der Körper seine Energiereserven zumindest in Teilen aufbraucht, ist er wirklich auf eine effektive Nachtruhe vorbereitet. Zusätzlich kurbelt kontinuierliche Bewegung schon nach 15 Minuten den Stoffwechsel an. Einfache Gymnastikübungen sind in geschlossenen Räumen jederzeit und an überall möglich. Als optimaler Wachmacher gilt aber ein Spaziergang oder Sport an der frischen Luft.

Schnarchen auf den Grund gehen

Schnarchen ist keine Seltenheit. Manchmal verbirgt sich dahinter jedoch eine ernsthafte, physiologische Krankheit. Atempausen wie bei der Schlafapnoe reduzieren die Sauerstoffsättigung im Blut und sorgen für qualitativ minderwertigen Schlaf. Bei Verdacht kann hier ein Mediziner therapeutische Maßnahmen ergreifen.

Tipps gegen Blähungen – wenn zu viel Luft im Bauch ist

Die Verdauung ist das Resultat der Ernährung. Blähungen sind häufig Hinweis auf eine ungünstige Ernährungsweise. In den überwiegenden Fällen nehmen Betroffene zu viele blähende Lebensmittel zu sich, häufig ohne es zu wissen.

Blähungen sind lästig, aber harmlos
Ein gewisses Maß an Blähungen ist nicht nur normal, sondern wichtig für die gesunde Darmflora. Ganz ohne Verdauungsgase würde der menschliche Darm nicht arbeiten können. Einige Lebensmittel haben stark blähende Eigenschaften. Das sind Hülsenfrüchte, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln und bestimmte Sorten Hartkäse. Hastiges Essen, wenig Kauen und zum Essen trinken statt vorher oder nachher kann ebenfalls Beschwerden hervorrufen. Beim schnellen essen verschlucken Sie Luft, was wiederum Blähungen erzeugt. Nehmen Sie sich Zeit für jede Mahlzeit und kauen Sie gründlich. Schon Babys bekommen bei Bauchweh Fenchel- oder Kamillentee. Dieser Tee beruhigt auch Erwachsene und hilft gegen Verdauungsbeschwerden unterschiedlichster Art.

Viel trinken beugt Darmproblemen vor
Ein weiterer Grund für Blähungen ist die zu lange Verweildauer der Lebensmittel im Darm. Oft hilft es, viel zu trinken und ballaststoffreiche Kost zu sich zu nehmen. Gehen die Blähungen mit Magenschmerzen und Krämpfen einher, lindert eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen auf dem Bauch. Empfindliche Menschen können auch auf Stress mit Blähungen reagieren. Hier ist es sinnvoll, die Stressursachen zu beseitigen.

Quälender Juckreiz – die Behandlung richtet sich nach den Ursachen

Wer unter ständigem Juckreiz leidet, muss den Ursachen auf den Grund gehen. Auch Allergien sind Auslöser für Juckreiz. Je nach Körperstelle wird die Symptomatik unterschiedlich behandelt.

Juckreiz durch Allergien
Tritt Juckreiz am ganzen Körper auf, kann dies mit einer Waschmittelunverträglichkeit zusammenhängen. Wer von Natur aus trocken Haut hat, ist stärker gefährdet als Menschen mit Mischhaut. Kosmetikartikel und Seifen enthalten oft hautreizende Stoffe. Auch Textilien können zu Juckreiz führen. Es empfiehlt sich, Naturfasern in Bioqualität zu tragen und nur allergiegeprüfte Kosmetikartikel zu verwenden. Der Zustand der Haut muss beobachtet werden.

Juckreiz – Symptom zahlreicher Erkrankungen
Dauert der Juckreiz länger als sechs Wochen an, ist er immer ein Fall für den Hautarzt. Wer unter ständigem Juckreiz leidet, gerötete oder offene Stellen hat, muss diese mit Salben behandeln lassen. Es kann sich eine ernste Erkrankung wie Neurodermitis dahinter verbergen. Je weniger die Betroffenen kratzen, desto besser. Das ist zwar nicht immer leicht, aber sinnvoll. Wenn die Haut anschwillt und so stark juckt, dass man den Juckreiz kaum aushält, handelt es sich vielleicht um Nesselsucht. Das Jucken kann auch ein Symptom einer chronischen Erkrankung sein. Möglicherweise ist Diabetes mellitus oder sogar Krebs der Grund. Hitze und Nebenwirkungen von Medikamenten können ebenfalls zu heftigem Juckreiz führen.

So können Sie den Stoffwechsel anregen

Der Stoffwechsel ist ein Maß für die Art, in der Lebensmittel vom Körper verwertet werden. Nur ein aktiver Stoffwechsel kann auf Dauer zur Gewichtsreduzierung führen. Den Stoffwechsel anzuregen, hat jedoch nicht nur für die Fettverbrennung Bedeutung. Ein guter Stoffwechsel gewährleistet die Funktionsfähigkeit aller Organe und hält gesund.

Abnehmen – nur mit intaktem Stoffwechsel
Ist der Stoffwechsel gestört, hat das Folgen für die Lebensqualität. Das kann durch Bewegungsmangel und falsche Ernährungsweise geschehen, manchmal sind auch chronische Erkrankungen die Ursache. Bluthochdruck und Übergewicht wirken sich negativ auf den Stoffwechsel aus. Es ist gar nicht so schwer, den Stoffwechsel anzuregen. Viel trinken ist das A und O. Mindestens 1,5 l Wasser täglich sollten konsumiert werden. Sportliche Betätigung in jeder Form kurbelt die Verbrennung an und tut Körper und Psyche gut. Am besten ist Bewegung an der frischen Luft, denn so nehmen Sie aktivierenden Sauerstoff und Vitamin D auf.

Ein gesunder Stoffwechsel beugt Krankheiten vor
Eine gesunde Ernährungsweise ist unerlässlich. Viel Obst und Gemüse bieten Ballaststoffe und Vitamine. Beim Verzehr von fettreichen, zuckerhaltigen Lebensmittel mit niedriger Energiedichte wird der Organismus unnötig belastet. Sie fühlen sich träge und leistungsschwach. Ein funktionierender Stoffwechsel macht leistungsfähiger und steigert die Lebenserwartung. Es lohnt sich also, in Bewegung zu bleiben.

Pickel schnell loswerden

Pickel sind unangenehm, unansehnlich und können Narben auf der Haut hinterlassen. Sie entstehen, weil die Haut zu viel Talg produziert, welches sie dann nicht ausscheiden kann. Es kommt zur Verstopfung von Poren und schließlich zur Bildung von teils eitergefüllten Mitessern. Besonders gern treten Pickel dann auf, wenn die Haut zu Fettigkeit neigt oder es sich um Mischhaut handelt.

Sofern keine Akne diagnostiziert wurde, empfiehlt sich die regelmäßige Pflege der Haut mit einer nur leicht feuchtigkeitshaltigen Tagespflege. Feuchtigkeit braucht auch fettige Haut. Weiterhin muss die Haut regelmäßig schonend gepeelt werden, dafür aber alle paar Tage oder auch täglich. Hilfreich sein kann die tägliche Hautpflege mit einer Anti-Pickel-Lösung, die die unschönen Mitesser durch kontinuierlichen Abbau überschüssigen Talgs abträgt. Praktisch sind fertig getränkte Pads, mit denen die unreinen Hautareale massiert werden können.

Für besonders akute Pickel gibt es spezielle Pickelstifte, die hohe Konzentrationen reinigender Wirkstoffe enthalten. Mit ihnen ist es möglich, eine einzelne Hautstelle gezielt zu behandeln und den Pickel innerhalb von Tagen loszuwerden. Er wird meistens ausgetrocknet, wodurch er sich nicht auf weitere Hautstellen ausbreiten kann. Danach heilt die Haut relativ schnell von alleine ab.

Zur regelmäßigen Vorbeugung empfehlen sich neben frischer Luft und gesunder Ernährung Gesichtsmasken aus Tonerde. Sie entziehen der Haut vorbeugend überschüssiges Fett.

Immunkrankheiten

Als Immunkrankheiten werden Erkrankungen bezeichnet, deren Ursprung im eigenen Immunsystem eines Lebewesens liegt. Deswegen werden sie auch Autoimmunkrankheiten genannt. Zellen des Immunsystems erkennen körpereigene Strukturen nicht als solche und halten sie stattdessen für gefährliche Eindringliche und potenzielle Krankheitserreger. So wird eigentlich völlig gesundes eigenes Gewebe im Körper zerstört. Außer den Autoimmunkrankheiten gibt es weitere Erkrankungen wie Krebs, bei denen das Immunsystem wahrscheinlich eine große Rolle spielt – sie zählen allerdings streng genommen nicht zu den Immunkrankheiten.

Mögliche Gründe für Immunkrankheiten gibt es viele. Sehr wahrscheinlich sind sie genetisch bedingt. Damit eine Immunkrankheit wirklich ausbricht, müssen vermutlich weitere Faktoren hinzukommen. Manche Immunkrankheiten äußern sich nur geringfügig spürbar für den Betroffenen, einige treten auch nur schubweise auf und wieder andere können lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.

Die Behandlung von Immunkrankheiten besteht in der kontrollierten Gabe von Immunsuppressiva. Dies sind Medikamente, die das Immunsystem möglichst nur in der Funktion unterdrücken, die krankhaft geworden ist. Ziel dieser Behandlung soll sein, das übrige Immunsystem unangetastet zu lassen, denn selbst ein krankes Immunsystem schützt den Körper vor Krankheitserregern. Um sicher sein zu können, dass der behandelte Patient durch die Gabe von Immunsuppressiva nicht lebensbedrohlich schutzlos geworden ist, ist eine engmaschige Kontrolle durch einen erfahrenen Immunologen während der Medikation notwendig.

Was ist eigentlich Biomedizin?

Was ist eigentlich Biomedizin?

Definition:

Die Biomedizin ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das im Grenzbereich zwischen Biologie und Medizin angesiedelt ist. Sie ist ein Teilgebiet der Humanbiologie und befasst sich mit den molekularen und zellbiologischen Grundlagen des Lebens und der pathologischen Veränderungen dieser Vorgänge. Das Ziel biomedizinischer Forschung liegt daran, die Ursachen von Erkrankungen zu erkennen und zu verstehen um auf diesen Erkenntnissen aufbauend eine kausale Therapie der jeweiligen Erkrankungen zu ermöglichen. Der Unterschied zur Humanmedizin besteht vor allem darin, dass Krankheiten erforscht und nicht klinisch therapiert werden sollen; d.h. der Schwerpunkt der Biomedizin liegt klar im forschenden Bereich, der der Humanmedizin im klinischen Arbeiten.

In der Biomedizin werden Inhalte und Fragestellungen der experimentellen Medizin mit Erkenntnissen und Methoden der Molekular- und Zellbiologie verbunden.

Im Bereich der Biomedizin existieren mehrere Studiengänge. So gibt es die Studiengänge "Biomedizin", "Molekulare Medizin", etc. die im Bereich der Biomedizin angesiedelt sind. In diesen Studiengängen werden sowohl naturwissenschaftliche als auch medizinische Grundlagen vermittelt und verknüpft.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Biomedizin eine interdisziplinäre Wissenschaft im Grenzbereich von Biologie und Humanmedizin ist, die die zellbiologischen und molekularen Grundlagen des Lebens und die pathologischen Veränderungen dieser Vorgänge erforscht; im Gegensatz zur Humanmedizin ist die Biomedizin klar forschungsorientiert.